Gemeinwesenweberin – Mutter – Moderatorin – Ritualleiterin – KulturenVerbinderin- Soziokratie-Expertin – Sozialarbeiterin

Wie ich zu meiner weiblichen Führung gekommen bin…

Ich bin auf dem Weg und ich erfreu mich an diesem WEG –
es ist ein Weg des Heilens. Hinter mir liegt eine Zeit des gefühlt ewigen
„An-Eckens“ begleitet von einem großen Fragezeichen: ?

Wie kann ich in einer Realität, die nicht von mir geschaffen worden ist,
so leben, dass es sich „kraftvoll“ und gesund anfühlt?
Wo sind die Räume, in denen ich mich mit meiner Art wahrzunehmen
und mit dem, was ich zu sagen habe, gehört fühle?

Schließlich habe ich entdeckt, dass ich nicht meinen Weg gegangen bin
und mich dabei ziemlich abgemüht habe, zu verstehen, was denn mit mir
schiefläuft und was ich noch zu lernen hätte, um „zu bestehen“.
Nachdem ich in einen tiefen Prozess der Schoßraumheilung im geschützten
und von einer indigenen Ältesten begleiteten Frauenkreis gegangen bin,
kamen die großen AHAs! DAS bedeutet es, als Frau in meiner
Lebensrealität in mir verbunden zu sein und meinen innersten Raum –
meine Gebärmutter, meinen Schoß – zu kennen, zu schützen, zu lieben
und dadurch meine Ur-Kraft zurück zu bekommen. Und ah – das ist mein Recht!

Ich habe das Recht, mich und meinen Raum zu halten, zu schützen, mich in
ihm geborgen zu fühlen und aus ihm heraus kraftvoll liebevoll zu wirken.
Mein Schoß ist die Quelle meiner Weisheit, meiner weichen, klaren Macht
und meiner Verbundenheit zum Leben. Und ja – ich kreiere mir das Schöne
und Heile in der Welt – jeden Tag, Schritt für Schritt, im Einatmen und
Ausatmen ist es mir möglich.

Durch den Prozess lernte ich, wie ich meine eigene Heilerin
sein kann mit Hilfe von Ritualen, Zeremonien, der Anbindung
zum Jahreskreis und meinen Wurzeln.

Es hat sich die Tür zum heilenden weiblichen Wissen aus meiner kulturellen
Beheimatung geöffnet. Und auf diesem Weg gehe ich – lauschend, lernend,
wissend, spürend, wohin der jeweils nächste Schritt mich führt.

Ich lerne, auf meine Intuition und auf die „weise Frau“ in mir zu hören – denn sie ist es,
die führt! Und ich webe Wissen, Methoden, Erfahrungen dazu. Immer mit dem Ziel,
durch meinen Weg zu einem neuen, friedlichen, heilsamen Miteinander bei zu tragen.

Ich möchte als die Mutter, die ich bin, meine Kinder, Enkelkinder, …. auf einen Weg der
Verbundenheit führen und sie dabei begleiten, mit ihrer wunderbaren
(Gestaltungs-)Macht liebe- und würdevoll umzugehen!

In meinem Leben erlebe ich weibliche Führung so…

Bin ich verbunden mit meiner weiblichen Führung, so fühl ich mich als Frau
in meinem Körper und mit meinen umfassenden Fähigkeiten präsent und
ich bin spürbar. Ich stelle meine Wahrnehmung und meine schöpferische Kraft
der Gestaltung eines Gemeinwesens zur Verfügung, das allen Wesen
und dem Leben an sich dient.

Weibliche Führung heißt für mich JA zu sagen
zu mir als Frau in meiner naturgegebenen Schöpferinnenkraft
– wie auch immer ich diese lebe.

Es heißt für mich, JA zu sagen zur lebenserschaffenden, lebensnährenden Kraft
in mir und zur mir inne-wohnenden Fähigkeit, Leben zu empfangen und
in mir – in meinem innersten Raum – wachsen zu lassen.

Es heißt für mich, Gefäße und Räume zu schaffen und zu halten, in denen
Neues kreiert werden kann. Räume, in denen das ko-kreative Potential zwischen
Weiblich und Männlich mit der Vielfalt des Lebens in eine neue Gestalt hineinwachsen kann.

Weibliche Führung bedeutet für mich, dem weiblichen Wissen, das in uns allen lebt,
Ausdruck, Stimme, Gehör und Form zu geben. Wie das Blut durch mich fließt –
zyklisch wie das Leben – so fließt auch meine Wahrnehmung und meine Kraft und
darf einer friedlichen Gemeinschaft und der Würde aller Menschen dienen.

Führung bedeutet für mich…

… meinen inneren Impulsen, die sich so stimmig anfühlen, zu folgen und sie in
teilnehmender, mitfühlender und klarer Art und Weise der Welt zur Verfügung zu stellen

… andere Menschen in komplexen Umständen auf dem gemeinsamen Weg
zu begleiten mit dem Blick auf das gemeinsame erwünschte Ziel und
hin zu einer resilienten, verbundenen Zukunft

… Visionen und dem Nicht-Sichtbaren Ausdruck, Stimme und Gestalt zu geben
und so die Zukunft im Innen sehen und erspüren können

… das NICHT-Wissen auszuhalten und den Raum zwischen dem Alten und
dem Neuen durch Vertrauen zu halten

… und schließlich neue Wege zu erforschen und zu gehen – hin zu einer Lebensform,
in der wir als Menschen das Gefühl haben, in unserer Ganzheit wirken zu können
und unseren Platz im Großen gefunden zu haben

www.strukt-ur-weise.at

Entdecke deine weibliche Führung in der: