Wie ich zu meiner weiblichen Führung gekommen bin…

Ich habe mich seit meiner Kindheit lange in einer sehr männlich dominierten Welt bewegt:
aufgewachsen mit fünf älteren Brüdern, Besuch einer Schule, in der es bis zwei Jahrgänge
davor nur reine Bubenklassen gab, Wirtschaftsstudium und anschließend langjährige
Anstellung in einem sehr männlich dominierten Großkonzern als Qualitätsmanagerin.

Ich habe mich in dieser Zeit sehr an der für mich vertrauten Leistungsorientierung
und dem Konkurrenzdenken ausgerichtet. Möglichst schneller und besser als andere
zu sein war meine Devise und mein persönliches Erfolgsrezept.
Reine Frauengruppen habe ich möglichst gemieden und als ineffizient verurteilt.

Dann bin ich Mutter geworden und ich habe staunend begonnen
die Themen Weiblichkeit und Frauenkraft neu zu entdecken.

Neue Dimensionen haben sich mir geöffnet und eine tiefe Sehnsucht ist wach geworden
nach der nährenden Verbindung im Frauenkreis und danach, meine eigene Weiblichkeit
noch mehr zu erforschen und mich mit mir und meiner Intuition zu verbinden.

Auf diesem Weg habe ich bemerkt:
je mehr ich zu mir, meiner Einzigartigkeit und meiner Intuition stehen kann,
desto klarer bin ich in meiner Haltung und mit meinen Entscheidungen.

Ich bin so dankbar mich auf meinem Weg von anderen Frauen im Sinne einer
Schwesternschaft unterstützt und getragen zu fühlen. So kann ich die mir so
altbekannte Leistungsorientierung und das Konkurrenzdenken immer mehr hinter
mir lassen und mich auf ein neues Miteinander ausrichten.

Und genau das möchte ich mit der MUTWEiBEREI auch anderen Frauen ermöglichen:
einen Raum zu finden, wo sie sich offen zeigen können, sich selbst und ihre
individuelle Art zu führen noch mehr erforschen und sich neu ausrichten können
und dabei wohlwollend im Kreis von Frauen unterstützt, genährt und begleitet werden.

In meinem Leben erlebe ich weibliche Führung so…

Für mich geht es dabei um die Haltung und die Art und Weise, wie der Weg
in Richtung eines Zieles gestaltet ist. Vertraue ich meiner Intuition und gehe
ich ins Wahrnehmen, was da ist und Aufmerksamkeit braucht? Mache ich es auch
für andere sicht- und spürbar? Mache ich den Raum auf dafür, dass wir alle gemeinsam
Verantwortung übernehmen und den Weg gestalten und dabei niemanden verlieren?

Für mich liegt die Essenz der weiblichen Führung darin
dem Leben zu dienen und nicht
vorrangig und alleine einem gesteckten Ziel.

Ich spüre selbst so sehr und immer mehr, wie viel Mut es erfordert mich mit dieser
Haltung zu zeigen und mich in einer Welt, in der dem „Logos“ und Wissen so großen
Vorrang eingeräumt wird, mit meiner Intuition, meiner Wahrnehmung und meinen
Gefühlen anschlussfähig und ernst genommen zu fühlen.

Zugleich bin ich davon überzeugt, dass es gerade JETZT unendlich wichtig ist,
uns als Frauen mutig zu zeigen und einzubringen.

Führung bedeutet für mich…

… ein Ziel vor Augen zu haben und bewusste Schritte zu setzen,
um dort hin zu gelangen und auch andere dorthin zuführen.

Zu diesem Thema gibt es unzählige Theorien und Methoden, wie Führung am
besten gelingt. Für mich ist die essentielle und spannende Frage dabei vor allem auch,
wie ich mich selbst führe: welches Bild habe ich von mir? Kann ich mich selbst
wertschätzen und Verantwortung für mein Leben und meine Handlungen übernehmen?
Kenne ich mich und meine Einzigartigkeit? Bin ich klar ausgerichtet und sehe ich
einen Sinn in meinem Tun und auf meinem Weg?

Je tiefer wir forschen und je mehr Klarheit wir finden in Bezug auf unseren Selbstwert,
unserer Persönlichkeit und unserem Sinn, desto effektiver und verantwortungsvoller
können wir führen – sowohl uns selbst als auch andere.

https://www.klebel-beratung.at

Entdecke deine weibliche Führung in der: